Alles zu den neusten Entwicklungen im Postauto-Skandal

11.06.2018

Anfang Februar war bekannt geworden, dass die Postauto AG jahrelang im subventionierten Geschäftsbereich Gewinne erzielt und zu hohe Subventionen von Bund und Kantonen bezogen hatte. Heute wurden die Ergebnisse der externen Untersuchung präsentiert. Die Postauto AG betrog den Steuerzahler um rund 100 Mio. Franken. Verwaltungsratspräsident Urs Schwaller zeigt sich erschüttert. Jetzt müssen Köpfe rollen. Susanne Rouf tritt per sorfort zurück. Auch Bundesrätin Doris Leuthard äussert sich am Montagnachmittag zum Fall. Sie spricht von einem System jahrelanger Manipulation.

Präsident Urs Schwaller legt den Bericht zur Postauto-Affäre vor.

Der Verwaltungsratspräsident der Schweizerischen Post, informiert über die Ergebnisse der Untersuchung zur Postauto-Affäre und über die beschlossenen Massnahmen.

Schon seit längerem sind die privaten Postauto-Unternehmer unzufrieden. Im April kam es zu einer Aussprache mit der Geschäftsführung.

Die Affäre um die illegale Buchungspraxis bei PostAuto drückt schwer auf das Ergebnis der Post. Der Gewinn ist gegenüber dem Vorjahr fast einen Viertel auf 420 Millionen Franken gesunken. Vor den Medien erklärte Post-CEO Susanne Ruoff die finanziellen Folgen für den Konzern.

Verkehrsministerin Doris Leuthard erklärt im «TalkTäglich», wann sie vom Post-Skandal erfahren hat, warum Postchefin Susanne Ruoff weiterhin ihr Vertrauen hat, macht aber auch klar, wann Köpfe rollen müssen.

Der Verwaltungsratspräsident der Schweizerischen Post, informiert über die Ergebnisse der Untersuchung zur Postauto-Affäre und über die beschlossenen Massnahmen.

Autor: Nicole Zintzsche

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