Freitag, 30. Oktober 2026
Anführer der rechtsextremen «Jungen Tat» in Zürich verurteilt
Mit der Störung eines Pride-Gottesdienstes, Protesten gegen eine Dragqueen-Lesung für Kinder und dem Einsatz von Pyrotechnik sorgten Mitglieder der rechtsextremen Gruppierung «Junge Tat» für Aufsehen. Nun verurteilt das Bezirksgericht Zürich die beiden Hauptangeklagten wegen Aufruf zu Hass und Diskriminierung, Nötigung und Landfriedensbruch zu bedingten Freiheitsstrafen von je zwölf Monaten. Das Urteil sorgt auf beiden Seiten für Unmut. Die Verurteilten sehen kein Vergehen, während die Privatklägerin die Strafen als zu mild kritisiert.