Donnerstag, 5. Februar 2026
Neue Unterbringung für jugendliche Straftäter sorgt für politischen Streit
Begeht ein Jugendlicher eine schwere Straftat, wird er in der Regel in einer spezialisierten Einrichtung untergebracht. Weil solche Plätze jedoch knapp sind, landen viele junge Täter bislang im Gefängnis. Das soll sich ändern, sagt die Zürcher Justizdirektorin Jacqueline Fehr: Jugendliche Straftäter sollen künftig in betreuten Wohngruppen untergebracht werden, mit enger sozialpädagogischer Begleitung. Die SVP Zürich kritisiert die Pläne scharf – und spricht vom falschen Weg.